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Literaturtipp - Wegweiser zum gesunden Bauen

Wer baut oder umbaut will sicher gehen, dass die verwendeten Baustoffe nicht der Gesundheit schaden oder die Umwelt belasten. Doch wer weiß schon, welche Stoffe sich in den tausenden von Bauprodukten verbergen. Deshalb zeichnen viele Verbände, Unternehmen und Organisationen Bauprodukte mit so genannten Labeln aus, die den Verbraucher auf die Vorteile für Umwelt und Gesundheit hinweisen sollen.

Wer baut oder umbaut will sicher gehen, dass die verwendeten Baustoffe nicht der Gesundheit schaden oder die Umwelt belasten. Doch wer weiß schon, welche Stoffe sich in den tausenden von Bauprodukten verbergen. Deshalb zeichnen viele Verbände, Unternehmen und Organisationen Bauprodukte mit so genannten Labeln aus, die den Verbraucher auf die Vorteile für Umwelt und Gesundheit hinweisen sollen.

Doch mittlerweile gibt es so viele Zeichen, dass der Normalbürger kaum noch durchblickt und mehr verwirrt als geleitet wird. Denn nicht zuletzt sind etliche Eigenkreationen von Herstellern auf dem Markt, die ernsthaften Anforderungen an den Gesundheits- und Umweltschutz nur selten genügen. Deshalb hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen im Auftrag des Umweltministeriums des Landes verschiedene Zeichen auf ihre Aussagekraft hin untersucht.

Spezialisten und Allrounder
So gibt es zahlreiche Spezialisten unter den Labeln, die sich einem bestimmten Produkt oder einem einzigen Rohstoff widmen. Ein Beispiel ist das FSC-Zeichen für Holz und Holzwerkstoffe aus nachhaltigem Holzanbau. Wirkliche „Allrounder“ unter den Prüfzeichen, die mehreren Produktgruppen hinsichtlich Gesundheit, Funktion und Umweltschutz auf den Zahn fühlen, gibt es nur wenige.

Eines von der Verbraucherzentrale NRW für viele Produktbereiche als besonders umfassend genanntes Label mit strengen Prüfkriterien ist das natureplus-Qualitätszeichen. Es wird vom gleichnamigen internationalen Verein verliehen, in dem Umweltverbände wie der BUND und der WWF, Hersteller- und Handelsorganisationen, Umweltforschungsinstitute und Planer vertreten sind. Das natureplus-Qualitätszeichen wird zurzeit unter anderem an Bodenbeläge, Dämmstoffe, Farben und Lacke, Holz und Holzwerkstoffe, Mörtel und Putze sowie Wärmedämmverbundsysteme vergeben, nachdem unabhängige Prüfinstitute und eine Expertengruppe nach ausgiebigen Labortests und Betriebbegehungen ihr OK gegeben haben. Bei weiteren Produktgruppen ist die Zertifizierung im Gang oder die Vergabekriterien werden vorbereitet.

Die Broschüre „Umweltzeichen für Bauprodukte. Bauprodukte gezielt auswählen - eine Entscheidungshilfe“ kann man kostenlos im Internet unter www.apug.nrw.de, Menupunkt „Dokumente“, herunterladen.


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